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25.08.2011 - Wilhelmsdorf

Ein Senior-Chef zeigt sein Herz für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Heinrich Sehne spendet 12.000 € für die Jugendhilfe der Zieglerschen und die Johannes-Ziegler-Stiftung

Der Vorstandsvorsitzende der Zieglerschen und Vorstand der Johannes-Ziegler-Stiftung Prof. Dr. Harald Rau (li.) freut sich über die großzügige Spende von Heinrich Sehne

Das soziale Engagement von Heinrich Sehne, Senior-Chef der florierenden Familienbäckerei Sehne, ist weit über die Grenzen von Ehningen (Kreis Böblingen) hinaus bekannt. So dürfen sich dieses Mal die Kinder und Jugendlichen der Zieglerschen Jugendhilfe, insbesondere des Kinder- und Jugenddorfs Siloah in Isny, über eine Zuwendung in Höhe von 12.000 € freuen.

 

Heinrich Sehne verzichtete anlässlich seines 80sten Geburtstags auf Geschenke und bat stattdessen um Spenden für die Mädchen und Jungen. Die zahlreichen Gäste zeigten sich überaus großzügig und stellten ca. 4.500 € für den guten Zweck zur Verfügung. Der Jubilar freute sich sehr über die große Spendenbereitschaft seiner Gäste. Aus tiefster Überzeugung das Richtige zu tun, rundete Heinrich Sehne den Betrag auf stolze 12.000 € auf. Er ließ es sich auch nicht nehmen, die Spende persönlich dem Vorstandsvorsitzenden der Zieglerschen und Vorstand der Johannes-Ziegler-Stiftung, Herrn Prof. Dr. Harald Rau, zu übergeben. So trat er letzten Dienstag die Reise von Ehningen nach Wilhelmsdorf an, um mit Herrn Rau zu beraten, wie das Geld am Besten eingesetzt werden könnte. Ideen, wie das Geld sinnvoll verwendet werden kann, gibt es viele. Die Kinder und Jugendlichen in Siloah wünschen sich aber am dringlichsten, dass der Clubraum „Pharao", einem Ort wo sie ihre Freizeit aktiv verbringen können, wieder eröffnet werden kann.


Heinrich Sehne - ein Selfmade-Bäcker mit Herz

Heinrich Sehne wurde in dem ehemaligen Jugoslawien geboren. Seine Familie musste in den Kriegswirren nach Deutschland fliehen. Geprägt von der Erfahrung, nichts mehr zu besitzen und neu anfangen zu müssen, erlernte er das Bäckerhandwerk. 1957 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau Ruth die Familienbäckerei Sehne. Dank der Unterstützung durch die Eltern und der Familie machte er daraus ein florierendes Unternehmen. Trotz dieser unternehmerischen Leistung hat er nie den Blick für die Schwachen in der Gesellschaft verloren. So unterstützt er neben den ortsansässigen Vereinen auch Menschen, die weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und bietet ihnen in seinem Unternehmen einen Arbeitsplatz. Sein Herz für die Zieglersche Jugendhilfe, insbesondere für das Kinder- und Jugenddorf Siloah, entdeckte er durch die gemeinsame Geschichte. So entstand Siloah in Pasua nahe Belgrad in Serbien, am gleichen Ort wo Heinrich Sehne geboren wurde. Eine der wertvollsten Erfahrungen für Heinrich Sehne war es, in einem intakten Elternhaus aufzuwachsen. Das Gefühl auch in schwierigen Zeiten geborgen zu sein, möchte er deshalb an Kinder und Jugendliche weitergeben, die nicht auf diese elterliche Fürsorge zählen können.

Ein Geburtstagsgast beschreibt den Jubilar und seinen Lebensweg treffend: „Heinrich Sehne hat mit seiner Familienbäckerei eine überragende unternehmerische Leistung erbracht. Aber eine besondere Wertschätzung und hohe Achtung verdient sein Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Mitmenschen."

 

Matthias Braitinger

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